Wappen von Puhlheim bei strahlendem Sonnenschein

Das vom Pulheimer Sport Club seit über vier Jahrzehnten veranstaltete internationale Radrennen um das „Wappen von Pulheim“ erfreute sich auch 2021 zahlreicher Teilnehmer über den Nachwuchs-, Amateur-, Hobby- und Elitebereich. Der Cycling Club Düsseldorf war mit Bernhard Walterscheid für die Masters,  Andy Geidel im Hobbyrennen sowie Sarah-Jane Fabry für die Frauen vertreten. Nach einigen verregneten und tristen Wochen wurden Teilnehmer sowie Organisator Puhlheimer Sport Club mit einem strahlenden Sommertag und 25°C belohnt.

Sowohl kurs-/ wetter- als auch teilnehmertechnisch waren die Bedingungen somit hervorragend. Der 6,1 km lange Linkskurs, über Manstedten, Geyen und wieder zurück nach Pulheim ist ein vergleichsweise langer Kurs mit weniger scharfen Kurven.

Aufgrund der hervorragenden Witterungsbedingungen und den coronabedingt wenigen und immer weiter in den Herbst verschobenen Rennen, explodierte das Teilnehmerfeld in einigen Rennklassen regelrecht. So eröffneten die Masters (insgesamt 8 Rd., 48,8 km) mit fast 100 Fahrern den Renntag. Aufgrund der dieses Jahr ausgebliebenen Windkante ginge es dann auch mit einem noch voll besetzten Fahrerfeld in die letzte Runde des Master Rennen, wo dann wie erwartet kurz vor Schluss der Kampf um die besten Positionen entbrannte. Der in dieser Saison bereits rennerprobte Bernhard Walterscheid (Teilnahme an den belgischen Masters-Rennen in  Nivelles, Cras-Avernas und Jeneffe) konnte sich während des Rennens immer wieder gut positionieren und finishte schließlich im Hauptfeld.

Andy Geidel berichtet vom Hobbyformat (5 Rd., 30,5 km): „Bei großartigem Wetter ist ein sehr großes Feld (70-80 Starter) angetreten. Ich war froh nach langer Verletzungspause am Start gewesen zu sein, auch wenn ich das Spitzenfeld ziehen lassen musste. Wir sind dann in kleiner Gruppe „belgisch“ gekreiselt und hatten immerhin zum Schluss einen 41er Schnitt. Launige Veranstaltung und gute Vorbelastung für Rund um die Kö, und die Erkenntnis das Rennhärte von Rennen fahren kommt. Ich hab mich jederzeit sicher gefühlt und alle Teilnehmer haben eher zurückgezogen denn jemanden zu gefährden.“

Das Frauenrennen (7 Rd., 42,7km) startete mit einer zwei-minütigen Verzögerung auf das Hobbyrennen mit insgesamt 15 Fahrerinnen. Wie drei weitere Fahrerinnen hatte Sarah-Jane Fabry ebenfalls mit dem ersten Anstieg vor der Start-/ Ziellinie zu kämpfen. Dieser ließ das Feld zunächst für eine Runde auseinanderreißen. Der zurückgefallenen 4er Gruppe gelang durch einen mehr oder weniger kreisenden Führungswechsel wieder der Anschluss an die Spitzengruppe. So hielt sich das Frauenfeld, bis auf Finja Smekal, die sich bereits in der ersten Runde abgesetzt und das Rennen alleine beendet hatte, geschlossen bis zur letzten Kurve mit Kurs auf den Zielanstieg. Hier nutzten einige Fahrerinnen ihre gesparten Kräfte um sich die ersten Plätze zu sichern. Sarah-Jane Fabry schloss das Rennen auf einem vorläufigen Platz 11 ab.

(© Nina Wallenborn Radsportfotos) Das Rennen der Masters. Bernhard Walterscheid in erster Reihe links außen.

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(©Holger Heusner(hh)) Andy Geidel nach dem Anstieg zur Start-/ Ziellinie des 30,5 km langen Hobbyrennens.

(Beitrag von Bernhard Walterscheid, Andy Geidel und SJ. Fabry)

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