Mer losse d’r Dom en Kölle aber einen Pokal nehmen wir mit: Rennbericht von Alexander Fiedler

Am 10.06. hieß es zum 102. Mal „Rund um Köln“.  Bei dem gleichzeitig stattfindenden Jedermann Rennen darf auch der CCD nicht fehlen. Wie die letzten Jahre hatte ich mich für die 68 Kilometer angemeldet. Zusammen mit Kristina, Markus, Eric und Daniel stand ich in Block A.

Start zum Jedermannrennen Rund um Köln

Start in Block A mit dem 4er Team Alexander, Eric, Daniel, Markus und Christina

Eine spezielle Taktik hatten wir keine. Mithalten solange es ging und dann langsam eingehen

Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss und sofort wurde ein hohes Tempo gefahren. Daniel hatte ich bis Odenthal immer im Blickfeld, die anderen drei waren etwas hinter uns. Am ersten langen Anstieg nach Bechen musste ich viele Starter ziehen lassen. Darunter auch Daniel, der zurzeit richtig stark fährt und um es vorweg zu nehmen auf einem hervorragenden 34. Platz finishte. Ich merkte einfach die 1000 Kilometer weniger in den Beinen dieses Jahr. Zwar versuchte ich dann im oberen welligen Teil zusammen mit einem Fahrer vom RV Blitz Spich wegzufahren, was aber nicht so richtig klappte. Oben angekommen formierte sich dafür aber eine gut laufende Gruppe in der richtigen Größe. Bis Sand hatten wir auch einige Teilnehmer aufgesammelt und machten weiter Tempo.

Alexander Fiedler beim Sprint in Odenthal

Markus hatte auf einem schnellen Abschnitt einen heiklen Moment zu überstehen als er aufmachen musste und ein Stück über den Gehweg fuhr. Das kostete ihm dann leider auch beim Anstieg in Sand den weiteren Verbleib in unserer Gruppe. Dort und auch anschließend beim Anstieg in Bensberg auf Kopfsteinpflaster fuhr ich immer mein Tempo und versuchte nicht zu viele Kräfte zu investieren. Die kleinen Löcher auf der Kuppe konnte ich bergab zufahren.

Nachdem auch die Wellen in Forsbach überstanden waren, ging es jetzt nur noch bergab bzw. flach nach Köln rein. Dort, wo es im letzten Jahr noch schwer geknallt hatte, ging zum Glück diesmal alles gut. Noch einmal über die Severinsbrücke und die letzten Körner in den Schlusssprint geworfen. Zusammen mit Eric (Platz 104 ) bin ich als 106. mit einer Zeit von 1:40:29 gewertet worden. Kurz danach kamen auch schon Kristina und Markus durchs Ziel. Kristina, die am Tag zuvor noch einen Triathlon über die olympische Distanz machte, belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung der Damen.
In der Mannschaftswertung sprang dieses Jahr Platz 14 für den Cycling Club Düsseldorf  heraus. Wenn man sieht, wie stark im German Cycling Cup dieses Jahr gefahren wird, kann ich mit meiner Platzierung voll und ganz zufrieden sein.

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